🌿 Cozy Week #20: Klein bleiben
Was ich diese Woche gemacht, gelernt und genossen habe
🩷 Was ich diese Woche gemacht habe
Ich sitze hier gerade mit einem riesigen Cappuccino und bin ehrlich gesagt ziemlich platt. Der Grund dafür ist aber ein schöner. Ich war gestern bei einer Comedy-Show und habe so viel gelacht, dass ich heute einen regelrechten „Dopamin-Kater“ habe. 🤯
Während ich hier so meinen Kopf ausruhe, lasse ich die letzten Tage Revue passieren. Ein Thema kam dabei immer wieder hoch: Mir die Erlaubnis zu geben, Dinge anders zu machen.
Diese Woche habe ich mich abermals damit beschäftigt, wie mein ideales Business eigentlich wirklich aussieht. Nicht das Bild, das Instagram-Gurus uns als „Erfolg“ verkaufen wollen (Team! Skalieren! Riesen Büro!), sondern das, was wirklich zu mir passt.
Ich zelebriere aktuell ja schon das Konzept des EinFRAUunternehmens. Ich möchte klein bleiben. Aber mir ist es wichtig, eines klarzustellen: „Klein bleiben“ heißt für mich nicht, klein zu denken oder weniger zu verdienen. Im Gegenteil. Es bedeutet, das Business so smart und effizient aufzubauen, dass es hochprofitabel ist, ohne dass ich mich in Komplexität verliere. Denn ich bin im Herzen keine Managerin, die den ganzen Tag delegieren will. Ich bin Creatorin. Ich will selbst schreiben, selbst gestalten, selbst die Fäden in der Hand haben. In diesem „Selbermachen“ und “Alleinsein” liegt für mich kein Stillstand, sondern die größte Freiheit.
🌷 Was ich diese Woche gelernt habe
Das gefährliche Wort „MAN“.
Wenn ich zurückblicke, habe ich am Anfang viel zu sehr darauf geschaut, wie „man“ angeblich ein Business aufbaut. Ich habe nach fremden Anleitungen gesucht und mich zu wenig gefragt, wie es für mich am besten passt. Versteht mich nicht falsch. So kann man auch erfolgreich werden. Aber eben auch unglücklich.
Ich habe mich zwar oft innerlich gefragt: „Geht das nicht auch anders? Muss ich diesen Standard-Weg wirklich gehen?“ Aber ich habe mich lange Zeit einfach nicht getraut, es anders zu machen. Die Sorge war zu groß, etwas falsch zu machen, wenn ich von der Norm abweiche.
Aber diese Woche ist mir wieder einmal so richtig klar geworden, dass nur weil Person A mit ihrem Riesen-Team erfolgreich ist, es noch lange nicht heißt, dass das mein Weg sein muss. Wir haben unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Energie-Level. Was für den einen der Traum vom Imperium ist, ist für mich der pure Stress.
Ich lerne gerade (immer wieder neu), dass es eine bewusste und auch wirtschaftlich schlaue Entscheidung ist, autonom zu bleiben und ein Business zu haben, das sich meinem Leben anpasst, statt andersherum.
☕ Was ich diese Woche genossen habe
📖 Buch zum Newsletter-Thema
Passend zu meinen Gedanken von oben kann ich euch „Company of One“ von Paul Jarvis empfehlen. Es ist quasi die Bibel für alle, die das ständige „Höher, Schneller, Weiter“ hinterfragen und lieber „besser“ statt „größer“ werden wollen. Ein absoluter Augenöffner für mein EinFRAUunternehmen. Das Buch gibt es aber leider nur auf Englisch.
🧠 Psychologie für den Job
Ein weiteres Buch, das ich gerade spannend finde, ist „Mental Health at Work“ von Nora Dietrich. Kleiner Disclaimer dazu: Es ist ein psychologischer Ratgeber, der sich primär an Angestellte und Unternehmen richtet. Aber ganz ehrlich? Auch als Selbstständige konnte ich mir extrem viele hilfreiche Tipps zum Umgang mit Stress und psychischer Gesundheit herauspicken. Falls ihr nicht gleich das ganze Buch kaufen wollt, hört unbedingt mal in dieses Interview mit ihr rein, das gibt schon super Impulse.
🎧 Für die Ohren
Zwei Podcast-Folgen haben mich diese Woche besonders abgeholt:
The Food Blogger Pro Podcast – „Reclaiming Your Audience“: Hier ging es genau um das Thema Unabhängigkeit. Wie machen wir uns frei von Algorithmen und besitzen unsere Reichweite wieder selbst? Passt perfekt zum Wunsch nach Autonomie. Ebenfalls auf Englisch (wir sind diese Woche ja richtig “international” unterwegs 🙃).
Gehirn Gehört – „Unsere Zukunft“ (Teil 1): Wenn wir neue Wege gehen, macht uns die Zukunft oft Angst. Dr. Volker Busch erklärt super spannend, was dabei in unserem Kopf passiert. Perfekt für alle, die verstehen wollen, warum das Gehirn Ungewissheit hasst und wie wir trotzdem mutig bleiben. Teil 2 ist auch schon online. Ist generell einer meiner Lieblingspodcasts! 😍
Ich hoffe, du hast ganz viel Freude beim Lesen und mit den verlinkten Dingen.
Stay cozy ✨
Sina





Mit KI Prozessen und Automatisierung kann es gut sein, dass es in ein paar Jahren ein Startup Unicorn mit nur einem Mitarbeiter gibt. Nicht mein Gedanke, aber definitiv vorstellbar.